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Deutscher
Spargel - herrlich aromatisch!
Die deutsche
Spargelsaison ist für den Spargel-Fan viel zu kurz. Von Mitte
April - je nach Anbaugebiet - bis exakt zum 24. Juni eines jeden
Jahres wird auf deutschen Feldern Spargel gestochen. Dann ist
für den Spargelliebhaber auch die Zeit, möglichst oft frischen
Spargel zu kaufen. Spargel schmeckt nicht nur vorzüglich, er
ist auch reich an wertvollen Vitaminen (A, C, B1 und B2) und
Mineralstoffen, wie Calcium, Phosphor und Kalium. Kaliumsalze
und Asparaginsäure regen die Nierentätigkeit positiv an. Abbaustoffe
des Stoffwechsels werden dadurch ausgeschwemmt und der Körper
entwässert. Spargel ist auch freundlich zur Figur, denn ein
Kilo hat nur 170 kcal = 730 kJ.
Auch beim
Kauf von frischem Spargel gilt: Augen auf! Ein kritischer Blick
ist gefragt, wenn man Spargel erster Güte bevorzugt.
Zu erkennen gibt sich dieser an folgenden Merkmalen:
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Eine
glänzende Schale und eine knackig-saftige Konsistenz |
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Geschlossene
weiße, manchmal auch zart blaurötliche Köpfe |
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Prall-saftige
Schnittstellen. Sind sie grau oder bräunlich verfärbt, so
deutet dies auf längere oder falsche Lagerung hin. Vorsicht
beim Transport, denn die zarten Stangen brechen leicht. |
Aufbewahren,
aber richtig
Spargel
schmeckt am besten, wenn er morgens gestochen und mittags verzehrt
wird. Müssen frische Spargelstangen für einige Tage aufbewahrt
werden, dann empfiehlt es sich, die Stangen ungeschält in ein
feuchtes Tuch zu wickeln und sie im Gemüsefach des Kühlschrankes
aufzubewahren. So hält sich Spargel bis zu vier Tage frisch.
Saison
bis zum Johannistag
Die Spargelsaison
dauert in Deutschland von Mitte April bis Ende Juni. Am Johannistag,
dem 24. Juni, wird der letzte Spargel gestochen. Hier und da
drückt mal ein freundlicher Spargelanbauer mit viel Verständnis
für Feinschmecker ein Auge zu und erntet noch ein paar Tage
länger. Aber dann ist endgültig Schluss. Die Pflanzen müssen
sich erholen und wieder Kraft schöpfen, um im nächsten Frühjahr
erneut erntefähig zu sein.
Problemlose
Zubereitung
Spargel
ist schnell und leicht zubereitet. Die Stangen werden immer
vom Kopf zum Schnittende hin geschält.
Am besten
setzt man ein scharfes Küchenmesser oder einen Spargelschäler
ca. 1 bis 2 cm unterhalb des Kopfes an und schält die Stangen
zunächst dünn und zum Ende hin etwas dicker ab. Holzige Enden
sollten grosszügig abgeschnitten werden. Spargelschalen und
-enden ergeben, wenn man sie gut auskocht, eine aromatische
Basis für sahnige Spargelcremesuppen.
Vorrat
durch Einfrieren
Ist die
Spargelsaison in Deutschland dann endgültig vorbei, hilft nur
noch eines, um den Genuss noch etwas auszudehnen: frisch eingefrorener
Spargel. Vier bis sechs Monate hält sich tiefgefrorener Spargel
ohne größere Qualitätsverluste.
Zum Einfrieren
wäscht man die Stangen, trocknet sie, schält den Spargel und
schneidet die Enden weg. So vorbereitet verpackt man Spargel
am besten in Alufolie oder Folienbeutel, bevor man ihn unblanchiert
einfrieren kann. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die
Spargelstangen in gleicher Weise vorzubereiten, sie dann in
Gefrierdosen zu füllen, mit Wasser zu bedecken und die verschlossenen
Dosen ins Gefrierfach zu stellen. Tiefgefrorenen Spargel gart
man am besten, indem man ihn unaufgetaut in den kochenden Sud
gibt.
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